Die Talfahrt geht weiter

Heute waren die Sportfreunde Neckarwestheim zu Gast am Stämmlesbrunnen. Der Gegner erzielte in der aktuellen Spielzeit die meisten Tore und demnach stand erwartungsgemäß ein sehr schweres Spiel bevor.

 

Neckarwestheim war dann tatsächlich von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Weinsberg verteidigte zunächst mit Mann und Maus, ließ sich aber immer wieder düpieren und geriet in gefährliche Situationen. Eine dieser Situationen klärte Durmus Türk unnachahmlich, als er zweimal auf der Torlinie klären konnte. 

Die Null stand bis zur 35. Minute, als nach einem Fehler im Mittelfeld ein Spieler im 16er auf dem Weg zur Grundlinie war, den Körperkontakt mit einem Weinsberger Verteidiger suchte und so geschickt fiel, dass der Schiedsrichter den schmeichelhaften Elfmeter gab und die Gäste in der Folge in Führung gingen. Zuvor gab es die Möglichkeit zur Führung für den TSV als der am heutigen Tag enorm starke Carsten Fischer einen langen Ball über 45 Meter auf Daniele Sica schlug und dieser den Ball gekonnt über den Torwart spielte, jedoch an der Querlatte scheiterte. So ging es mit dem Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach der Pause wollte man vieles besser machen, konnte aber keinen Zahn zulegen und geriet stattdessen immer mehr unter Dauerbeschuss. Einen der vielen Distanzschüsse des Gegners konnte der heute starke Keeper Denis Schneider bravourös entschärfen. Der TSV konnte die ein oder andere Gelegenheit verzeichnen, dem Gegner aber nie wirklich gefährlich werden. Stattdessen kassierte man das sicherlich verdiente 2:0, was die Vorentscheidung bedeutete. Das 3:0 nach Öffnung der Defensive war dann nur noch eine Konsequenz.

Summa summarum hatte der TSV den spielstarken Neckarwestheimern heute wenig entgegenzusetzen. Schade nur, dass man nicht an die Leistung gegen Ellhofen anknüpfen konnte, denn dann wär sicher mehr drin gewesen. Die Weinsberger Spieler sind spätestens jetzt in der Pflicht endlich Farbe zum Verein zu bekennen, regelmässig zu trainieren und den Glaube aufrechtzuerhalten. Am kommenden Sonntag steht das Kellerderby gegen Heinriet vor der Tür und alles andere als ein Sieg kann nicht der eigene Anspruch sein.

Es spielten: Schneider - Türk, Fischer, Klein, Sacchi - Ates (Tarba), Aron - Kaulitzky, Goncharik (Iodun), Barut (Sahin) - Sica
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