Befreiungsschlag am Stämmlesbrunnen

Am heutigen windig herbstlichen Sonntag empfing der TSV die Gäste aus Beilstein. Während man selbst nach der bitteren Pleite beim Schlusslicht Heinriet tief in die Krise gesunken war, galt Beilstein in diesem Spiel sicherlich als Favorit, wenn auch bei den Gästen in der aktuellen Spielzeit nicht alles rund läuft. Die taktischen und personellen Veränderungen beim TSV sollten am heutigen Tag allerdings Wirkung zeigen.

 

Das Spiel gestaltete sich in der Anfangsphase recht offen. Beilstein konnte sogar minimale Feldüberlegenheit aufzeigen, jedoch stand der Weinsberger Verbund immer gut und vermeintliche Gefahr des Gegners konnte meist im Keim erstickt werden. Auch unsere Jungs konnten nach vorne immer wieder Akzente setzen, es resultierten aber leider keine klaren Gelegenheiten. So ging es in einem kampfbetonten und laufintensiven Spiel mit 0:0 in die Halbzeitpause.



In der zweiten Hälfte sollten die Blauen dann eine gewaltige Schippe drauflegen. Zahlreiche Chancen ergaben sich nun durch geschickt eingefädelte Konter die Kostia Goncharik mit seiner Schnelligkeit immer wieder gut ausspielen konnte. So fiel auch das 1:0, als der eingewechselte Birol Ates gekonnt in den Lauf von Kostia spielte und dieser im 1-gegen-1 einnetzte.

Weinsberg ließ nun aber nicht nach und blieb stets auf Spannung. Der Gegner tat sich schwer gegen diese starke Kampfleistung. Klare Chancen auf Seiten der Beilsteiner waren nicht zu verzeichnen und Weinsberg drängte auf das 2:0. Genau dies fiel dann auch, als nach einer Ballstafette im 16er der Gäste, Mussie Aron sich den Weg freispielen und aus ca. 8 Metern das Leder in den Winkel ins kurze Eck schweißen konnte. Grenzenloser Jubel.



Beilstein konnte nichts mehr entgegensetzen und unsere Jungs waren gar eher am dritten Treffer dran. Es sollte aber bei diesem Spielstand bleiben und Weinsberg gelang ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Diese Leistung gilt es nun aber im kommenden Spiel zu bestätigen. Der heutige Auftritt sollte Mut machen und in dieser Verfassung sollte man die Blauen wieder auf der Rechnung haben.

Es spielten: Schneider - Yigit, Tarba, Fischer, Sacchi - Kaulitzky, Aron (Akgül), Streif, Türk - Ranieri (Ates), Goncharik (Ionut)
wir bewegen weinsberg
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