Unglückliche Niederlage und Hiobsbotschaft für den TSV

Am heutigen Sonntag stand das Auswärtsspiel in Horkheim beim SV "Plavi" Heilbronn an. Nach dem gewonnenen Punkt gegen Löwenstein, war man heute mit dem klaren Ziel eines Dreiers angereist. Doch es sollte anders kommen.

 

Von Beginn an war klar, dass die technische Hochkultur auf dem mit Verlaub katastrophalen Geläuf keine Chance zur Entfaltung haben würde. Zahlreiche Bälle versprangen, Pässe veränderten ihre Richtung und der Wind tat sein übriges. Mitunter konnten so auf beiden Seiten klare Torgelegenheiten nicht abgeschlossen werden. Auf unserer Seite hatten mitunter Goncharik oder auch Iodun und Ekes erstklassige Gelegenheiten. Es waren dann aber die Gäste, die nach einem Eckstoß und einer komplett schlafenden Weinsberger Defensive inklusive Torwart, völlig unbedrängt ins leere Tor einnicken konnten und somit 1:0 in Führung gingen.

Dann etwa die 25. Spielminute. Unser Kapitän Beni Kaulitzky bleibt im Rasen hängen und mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und wird anschließend ausgewechselt. Wieder einmal in seiner von Blessuren geprägten Karriere akuter Verdacht auf schwere Knieverletzung. Doch dazu später mehr. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr.

Nach dem Wechsel das gleiche holprige Spiel. Für beide Mannschaften war es schwer ein Kombinationsspiel aufzuziehen und so beruhte das meiste auf langen Bällen oder Einzelaktionen. Nach einem starken Einsatz von Cem Akgül und einem überlegten Querpass, war es Kosta Ekes, der ca. in der 65. Minute den Ausgleich markieren konnte. Nachdem sich Blau/Weiß dann gar in der etwa 80. Minute durch eine Tätlichkeit mit anschließendem Platzverweis selbst schwächte, gelang es dem TSV aber dennoch in keiner Weise daraus Kapital zu schlagen. Stattdessen kassierte man nach einem unnötigen Freistoß völlig unglücklich das 2:1 kurz vor dem Ende. Weinsberg konnte sich davon nicht mehr erholen und das Spiel ging verloren.

Das war heute eine ganz bittere Pleite für die Blauen. Zunächst einmal weil der Gegner, bei allem Respekt, sportlich in keinster Weise überlegen war und man sogar eine Überzahlsituation hatte. Vor allem aber wegen der Verletzung unseres Kapitäns. Und an dieser Stelle sieht sich der Autor gezwungen, seinem Unmut über die unmöglichen Platzverhältnisse in Horkheim Luft zu machen. Solche Spieluntergründe wie sie dort aufzufinden sind, stellen für die Akteure eine Zumutung dar und sind in höchstem Maße gesundheitsgefährdend. Man sollte sich ernsthaft überlegen ob man so etwas weiterhin guten Mutes in Kauf nehmen kann und muss. Die Niederlage hat man deshalb allein freilich nicht kassiert, trotzdem bleibt ein ganz bitter Nachgeschmack zurück.

Es spielten: Schneider - Sacchi, Tarba, Fischer, Sahin - Türk, Kaulitzky (Streif), Akgül (Aron), Iodun (Reiff) - Goncharik, Ekes
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