Weinsberg gerät erneut ins Hintertreffen

Nach der platzbedingten Spielabsage letzten Sonntag, stand am gestrigen Mittwoch das Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des SCIlsfeld an. Gegen diesen Gegner taten wir uns bereits bereits sehr schwer und wussten daher bereits im Vorfeld um die Schwierigkeit der Aufgabe.

Es war vor allem in Halbzeit eins eines der schlechteren Spiele des TSV. Spielbestimmend waren die Gäste. Man selbst verteidigte zwar lange Zeit, hatte aber viel zu große Abstände zwischen Defensive und Offensive und geriet dadurch praktisch im Handumdrehen jederzeit wieder in Ballverlust. Bei einem der zahlreichen Angriffe gelang es dann auf Außen durchzustecken, sodass ein Ball nahe der Grundlinie flach in den 16er gespielt und leicht verwandelt werden konnte (0:1). Kaum viel später monierte man fälschlicherweise Abseits, die Ilsfelder kümmerte es wenig, die daraus entstandene Überzahlsituation konnte nicht mehr verteidigt werden, als erneut ein Ball quer direkt in den Fünfer gelegt wurde (0:2). Weinsberg hatte die ein oder andere Gelegenheit, jedoch kaum zwingendes und falls doch, so war der starke Torwart der Gäste zur Stelle. So blieb es bis zur Halbzeit beim 0:2.

Nach dem Wechsel und mit Einschalten des Flutlichts, kam Weinsberg zunächst optisch etwas besser ins Spiel. Die Grundproblematik blieb zwar: Mangelhaftes Zweikampfverhalten und zahlreiche Fehlpässe im Aufbauspiel. Jedoch ergaben sich vorne jetzt immer wieder ausgezeichnete Gelegenheiten im Form von 1-gegen-1-Situationen, die aber konsequent und enttäuschend allesamt versiebt wurden. Ilsfeldhingegen schraubte auf 0:3 hoch, wenn auch abseitsverdächtig. Für den TSV musste erst ein Elfmeter her um ein Tor zu erzielen: Durmus Türk fasste sich ein Herz und netzte ein. Zuvor war Niklas Reiff im Strafraum zu Fall gebracht worden.

Nun waren zwar noch 15 Minuten zu spielen, große Hoffnung kam aber nicht mehr auf. Dafür war Weinsberg heute einfach zu schwach. Es waren weiter die Gäste die das Spiel bestimmten und in der Folge auch mit dem 1:4 die endgültige Entscheidung herbeiführen konnten. Für die Blauen geht die Talfahrt weiter. Letztlich, da sind sich alle einig, liegt es zu einem Großteil auch an der fatal schlechten Torausbeute bei besten Gelegenheiten.

Es spielten: Schneider - Sacchi, Klein (Vedric), Fischer, Streif (Orgo) - Türk, Ranieri, Sahin, Koc - Yigit, Reiff
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