Wichtiger Dreier im Kellerduell

Heute waren die Blauen zu Gast beim TSV Willsbach um das Derby auszufechten. Doch nicht nur das, es war ein Duell zweier Kellerkinder der aktuellen Spielzeit. Willsbach konnte durch einen Sieg über Abstatt auf einen Zähler auf Weinsberg heranrücken und demnach zählte heute nur ein Sieg in diesem enorm wichtigen Spiel.

Es war das erwartete Spiel auf überschaubarem Niveau. Nicht zu unrecht befinden sich beide Teams im Keller, denn die Tabelle lügt bekanntlich nicht. Dennoch waren es die Blauen, heute wieder in Rot/Weiß spielend, die eine optische Feldüberlegenheit aufwiesen. Zwar waren gute Chancen Mangelware, aber der TSV aus Weinsberg hatte das Spiel gefühlt jederzeit unter Kontrolle. Die erste nennenswerte Gelegenheit hatte dennoch Willsbach, als ein Kopfball relativ knapp am Weinsberger Gehäuse vorbeirauschte. Mit der ersten sehr guten Möglichkeit, waren es aber die Weiberträustädter, die durch Selcuk Yigit in Führung gehen konnten. Eine starke Hereingabe von Goncharik konnte dabei mit etwas Glück verwandelt werden (0:1, ca. 30min). So ging es auch zum Pausentee.

Unter stets wechselndem Aprilwetter von Sonnenschein, über Wind und Regen bis hin zu Graupel, wurde das Spiel analog zur ersten Halbzeit weitergeführt. Willsbach wollte zwar, konnte aber nicht. Weinsberg hingegen verpasste es die Entscheidung herbeizuführen. Dies gelang theoretisch Niklas Reiff, etwa in der 75. Minute, allein der Schiedsrichter entschied auf Abseits. So mussten die zahlreichen Weinsberger Anhänger doch bis zum Schluss zittern, wenn auch zu keiner Zeit deutliche Chancen seitens der Gastgeber herbeigeführt werden konnten. Es sollte am Ende aber reichen.

Ganz wichtiger Sieg für die Blauen. Den direkten Konkurrent auf Abstand gehalten, Anschluss an Untergruppenbach geknüpft und die Moral angehoben. Nach einer Niederlagenserie ohnesgleichen belohnte sich die Weinsberger Elf heute endlich selbst. Dies könnte und müsste weiteres Selbstvertrauen geben, wenn auch allen Beteiligten klar ist, dass es auch weiterhin ein ganz schweres Stück Arbeit sein wird.

Es spielten: Schneider – Koc (Vedric), Tarba, Streif, Fischer – Sacchi, Türk, Aron (Orgo), Sahin – Yigit (Reiff), Goncharik
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